"Sie findet eine überzeugende Balance aus Bravour und Intimität, Intellekt und Sinnlichkeit"
Michael Struck in PIANO NEWS 5/2008



Akiko Nikami setzt sich immer mit Leidenschaft, Ernst und Texttreue mit den Willen der Komponisten auseinander und kann ihn so erlebbar machen. Dies sowie ihre klangliche Präsenz und Technik ermöglichen es ihr, das Publikum direkt zu erreichen und zu bewegen.

Akiko Nikami konnte so auch bei internationalen Wettbewerben nicht nur als Pianistin, sondern auch als Musikerin und Interpretin überzeugen:

2001: 2. Preis und Yokomizo-Preis (für die beste Aufführung eines romantischen Stückes) beim Takahiro-Sonoda-Preis-Klavierwettbewerb in Oita (Japan)
2004: 3. Preis beim Beethoven-Klavierwettbewerb-Richard-Laugs in Mannheim
2005: Förderpreis beim Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb in Berlin
2006: 2. Preis beim Klavierwettbewerb “Arcangelo Speranza" in Taranto (Italien)
2007: STEINWAY-Förderpreis von Steinway & Sons Berlin
2007: 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Porto (Portugal)
2008: 2. Preis und die Silbermedaille beim internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 
2013: Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgnössischen Werkes mit dem Klavierquintett der Uuniversität der Künste Berlin beim Felix Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerb
2016: Sonderpreis für Klavierbegleiter beim internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen


Akiko Nikami, geboren 1979 in Japan, bekam mit 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie besuchte die Musikoberschule der Tokyo Universität der Künste, bevor sie dann an dieser Universität bei Haruko Kasama, Halina Czerny-Stefanska und Susumu Aoyagi studierte. Seit 2002 lebt sie in Berlin und setzte ihr Studium bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin fort. Im November 2011 bestand sie das Konzertexamen. Sie wurde außerdem vom DAAD und mit einem NaFöG-Stipendium gefördert.
Seit Oktober 2009 arbeitet sie dort auch als Korrepetitorin, zur Zeit mit der Hornklasse von Christian-Friedrich Dallmann. Seit September 2014 arbeitet sie auch in der Staatskapelle Berlin als Korrepetitorin für die Akademisten. Sie wirkte als offizielle Begleiterin beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 für die Fächer Oboe und Querflöte, beim Schuncke Hornwettbewerb Baden-Baden 2015, beim internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2016 sowie bei vielen Kursen mit.

Weitere künstlerische Anregungen gewann Akiko Nikami von Takahiro Sonoda, Rudolf Kehrer, Fabio Bidini, Pascal Devoyon und Vladimir Viardo.

Akiko Nikami trat mit vielen Orchestern auf ― so spielte sie unter anderen mit dem:
- Orchester der Universität der bildenden Künste und Musik Tokyo (Leitung Ken-ichiro Kobayashi)
- Kyushu Sinfonieorchester (Heiichiro Oyama)
- Orchestra Sinfonica di San Remo (Nicholas Carthy)
- Orquestra Nacional do Porto (Stuart Stratford)
- Sinfonieorchester der Universität der Künste Berlin (Harry Lyth)
- Orchestra del Liceo Musicale „Giovanni Paisiello“ della Provincia di Taranto (Domenico Longo)
- Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau (GMD Georg Christoph Sandmann)
- Osaka Sinfonieorchester (Daisuke Soga)


Im Juni 2011 gastierte sie mit großem Erfolg mit einem Soloabend im Rahmen des Schumann-Festes in Zwickau, dessen CD im Juni 2012 erschien und im Schumann-Haus Zwickau erhältlich ist. Im Juli 2012 nahm sie am Rainbow 21 International - Suntory Hall Debut Concert UdK Berlin in Tokio teil. Im Oktober 2012 gab sie ihr Japan-Debüt-Recital in einem renommierten Saal, Tokio-Bunka-Kaikan. Im Juli 2013 spielte sie mit dem Klavierquintett Berlin im Konzerthaus Berlin beim Young Euro Classic . Im Februar 2016 erschien in Japan ihre Debüt-CD Akiko Nikami plays Schumann Live.


Neben den Konzerten als Solistin widmet sie sich mit großer Liebe der Kammermusik. Sie hat ein umfangreiches Repertoire vor allem von Kompositionen für Blasinstrumente. Musikalische Impulse und auch Anerkennung erhält sie dabei unter anderen von Christian-Friedrich Dallmann (Horn), Stefan Schulz (Posaune), Burkhard Glaetzner (Oboe) , Washington Barella (Oboe), Eckart Hübner (Fagott), François Benda (Klarinette), Roswitha Staege (Flöte), Konradin Groth (Trompete) und Hans Joachim Greiner (Viola).
Sie hat zahlreiche, solistische und kammermusikalische Konzertauftritte in Deutschland, Polen, Tschechien, der Schweiz und Japan.